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Glossar

Mainstream-Jazz

Die Vorstellung davon, was den „eigentlichen“, „richtigen“ Jazz ausmacht, war interessanten Wandlungen unterworfen. In den frühen Ausgaben des Down Beat (des maßgeblichen US-Jazzmagazins, das seit den 30er Jahren existiert) wird das Schlagwort M. auf alles angewendet, was älter als Swing ist, der seinerseits in den 50er Jahren zum Inbegriff des M. wurde. In diesem Sinne ging es weiter, als der Bebop gesellschaftsfähig wurde. Heutzutage deckt die Vorstellung von M. etwa einen Bereich ab, der einen mit Bebop- und Blues-Einflüssen angereicherten zeitgenössischen Swing (z.B. à la Oscar Peterson) bis zu einem nicht allzu avantgardistischen Hard Bop, wie ihn die Jünger von Wynton Marsalis praktizieren, umfasst.